Irgendwie hatte ich gestern Lust auf asiatisches Essen, also wurde kurzerhand der Wok ausgepackt. Eigentlich mache ich Wok-Gericht meist sehr fleischig mit Huhn, aber gestern war mir mehr nach Tofu. Zuerst wollte ich den Tofu mit allerlei Gemüse in Sesam braten, aber dann hat mich die Kokosmilch aus dem Küchenschrank angelächelt - Widerstand zwecklos. Also wurde daraus eine Asia Pfanne mit viel Tofu, Kokosmilch und weiteren Eiweißquellen, nämlich roten Linsen und Kirchererbsen. Das tolle ist auch, dass man von dieser Pfanne pappsatt wird und das ganz ohne Reis.
Asia-Pfanne
Für 4 große Portionen benötigt ihr folgende Zutaten:
1 cup rote Linsen
Suppenwürfel
Erdnussöl
3 Knoblauchzehen
2 mittelgroße Zucchini
100 g Kichererbsen (dampfgegart)
300 g Tofu
100 g Bambussprossen
2-3 EL Light Sojasoße
2 EL Erdnussmus (Alnatura)
50-60 g Cashew-Kerne (gesalzen)
400 ml Kokosmilch (light)
Curcuma, Salz, Pfeffer nach Belieben
Als erstes die Linsen mit genügend Wasser (+Suppenwürfel) für ca. 2-3 Minuten aufkochen. In einem großen Wok, die klein gehackten Knoblauchzehen in Erdnussöl anbraten. Weiters den in Würfel geschnittenen Tofu zugeben und leicht anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Curcuma würzen. Alles mit Sojasoße ablöschen. Die Zucchini feinhacken und gemeinsam mit den fertig gekochten Linsen, Kichererbsen und Bambusssprossen in den Wok untermischen. Kokosmilch zugeben und 5-10 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn die Zucchini noch knackig ist, den Wok vom Herd nehmen und bei Bedarf nachwürzen. Die Cashew-Kerne zufügen, alles gut durchmischen und noch mal 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Lasst es euch schmecken!
Gestern hat dieses Gericht unsere Bäuche zum Abendessen gefüllt. Heute ist es unser Mittagessen. Ich koche meistens am Abend bereits für den nächsten Tag vor, da B. und ich beide voll berufstätig sind und deshalb mittags nicht zu Hause essen können. Da ich Kantinenessen nicht besonders ausstehen kann, ist das die optimale Lösung (Mikrowellen sei Dank!). Meine bisherigen Erfahrungen mit Kantinenessen sind alles andere als toll. Sicherlich gibt es Ausnahmen und nicht jede Betriebskantine bereitet schlechtes Essen dazu, darüber will ich gar nicht urteilen. Aber meistens ist es so: das Essen ist sehr fettig, sehr schwer, hauptsächlich fleischig und typische Hausmannskost. Ab und an esse ich ja auch gerne ein leckeres Wiener Schnitzerl mit Pommes oder Schinkenfleckerl, aber jeden Tag möchte ich mich nicht davon ernähren (schon deshalb weil ich dann rapide zunehmen würde). Mir ist Abwechslung in der Küche sehr wichtig und wenn ich das Essen selbst zubereite kann ich bestimmen, welche Zutaten in den Topf oder die Pfanne kommen.
Wie sind denn eure Erfahrungen mit Kantinenessen?













