28. Juli 2014

[FOOD] Super-Sommer-Salat: Melonensalat

Könnt ihr euch noch an die Super-Sommer-Salate erinnern? Nein? Nun, die letzten Rezepte zu dieser Kategorie wurden letztes Jahr veröffentlicht (da, dort, hier drüben). Irgendwie habe ich es dann aber nicht mehr geschafft weitere Rezepte zu posten, aber das soll sich nun wieder ändern.

Wenn es draußen heiß ist und drinnen (unsere Wohnung ist ne Sauna) noch heißer, dann essen wir abends gerne Wassermelone. Und genau dieses Obst hat mich zu folgendem Super-Sommer-Salat inspiriert. 



Immer wenn ich in den kälteren Jahreszeiten eine Gurke schneide und den Geruch dieses Kürbisgewächses rieche, muss ich dabei an eine Wassermelone denken, die ebenfalls zu dieser Familie gehört. Es liegt also nahe, dass das Gemüse mit dem Obst mixt und daraus einen erfrischenden Salat erhält. Aber nicht nur die Wassermelone, sondern auch die Honigmelone hat ihren Weg in den Salat gefunden. Gemeinsam mit Mozzarella, Tomaten, Zitronen und Nüssen. Das Rezept dazu findet ihr unter dem nächsten Bild. 


Melonensalat

Für eine große Schüssel Salat benötigt ihr folgende Zutaten:

1/2 Wassermelone
1/2 Honigmelone
1/2 Gurke
250 g Mozzarella
6 Tomaten
1 Zitrone
2 EL Honig
1 EL weißer Balsamico Essig
Olivenöl
Pfeffer
Salz
Nüsse nach Wahl


Die beiden Melonen-Sorten in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit der geschälten und ebenfalls klein geschnittenen Gurke mixen. Anschließend den Mozzarella sowie die Tomaten klein hacken. Für das Dressing eine Zitrone auspressen, mit Balsamico Essig, Honig und Olivenöl vermischen. Salz und Pfeffer unter das Dressing rühren und anschließend über das fertig geschnittene Obst sowie Gemüse gießen. Den Salat in einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Nüssen garnieren. Guten Appetit! 



Habt ihr schon mal Salat mit Melone probiert? Gibt es eine Kombination von Frucht und Gemüse die ihr in Salaten gerne mögt? 



26. Juli 2014

[FAMILY] 3 Monate Babyglück


3 Monate Baby sein

Mit 3 Monaten bin ich 63,5 cm groß und 6510 g schwer. 
Ich trage Kleidergröße: 62/68
Lieblingsbeschäftigung: Mama und Papa zusehen, wenn sie Grimassen schneiden, das ist einfach so witzig. Da kann ich mir das Lächeln und Grinsen nicht verkneifen. Und wenn  ich dann mal einen Ton dabei rauslasse, freut das die Beiden auch wahnsinnig. Ansonsten liege ich immer noch gerne unter dem Spielbogen und ich will einfach immer sehen, was so rund um mich herum passiert. Es gibt ja so wahnsinnig viel zu entdecken! Ach, ich bade auch sehr gerne und ich liebe es, wenn Mama mir etwas vorsingt. Da kann ich richtig doll entspannen und beruhige mich auch immer, wenn ich mal schlechte Laune habe. Papa singt nicht so gerne, dafür spielt er mir immer etwas auf einer Gitarre vor, was aber den gleichen Effekt hervorruft.
Das mag ich gar nicht: Bäuerchen - die drücken immer so! 
Was ich diesen Monat gelernt habe: Ich habe meine Hände entdeckt und stopfe mir die Fäuste total gerne in den Mund. Überhaupt grabsche ich nun immer allerhand Dinge an. Kurz bevor ich 3 Monate alt wurde, hab ich den Dreh rausgekriegt: Ich kann jetzt Sachen, die man mir gut hinhält, greifen, ziehe sie an mich und untersuche sie danach mit dem Mund (O-Ball, Rassel). Ich kann auch schon den Popo anheben und hab Mama irre viel Freude bereitet, als ich mit 10 Wochen ein paar Mal hintereinander eine halbe Rolle (bzw. Drehung) vom Rücken zur Seite gemacht habe. Oh, wie hat die Mama da gequietscht. Mittlerweile hab ich das schon perfektioniert und drehe mich immer wieder nach links und nach rechts, nur der eine Arm ist mir irgendwie immer im Weg. Ich würde mich doch schon so gerne vom Rücken auf den Bauch rollen. Übrigens schlafe ich nun schon seit drei Wochen in meinem eigenen Zimmer, im eigenen Bett und ich muss sagen, da gefällt es mir. 
Meine liebsten Spielsachen: Activity-Decke, meine Fäuste, Mobile jeglicher Art, Spielwürfel, O-Ball und Rassel




3 Monate Eltern sein

Neue Erkenntnisse: Unser Abend-Ritual lohnt sich, denn seit der 9.Woche schläft Maximilian durch. Mittlerweile auch schon in seinem Bettchen und das im Durchschnitt bis zu 8,5 Stunden. 
Dafür fehlt die Zeit: Der Haushalt - es ist wirklich mal ein Großputz fällig
Der glücklichste Moment: Die Drehungen zur Seite, das Greifen von Spielzeug, das Sitzen im Hochstuhl (Stokke Tripp Trapp mit Newborn-Set) und jedes einzelne Lächeln, das uns der kleine Mann täglich schenkt - also sind es mehrere Momente, denn es ist unmöglich, nur einen einzigen zu bestimmen.
Das freut die Mama: Dass Maximilian so viel dazu gelernt hat. Es ist wirklich erstaunlich, was ein Baby in so kurzer Zeit alles lernt. Da ist man richtig stolz auf dieses kleine Wesen.
Das freut den Papa: Dass er total auf die Chicco Babygitarre abfährt, mit der er sich in jeder Lebenslage beruhigen lässt.
Nächte/Schlaf: 7-9 Stunden pro Nacht (wir hatten auch schon 10h) und das im eigenen Kinderzimmer <3
Das haben wir diesen Monat als Familie/mit unserem Kind gemacht: Spazieren gegangen, auf der Sponsion vom Papa gewesen und die Taufe unseres Sohnes erlebt <3 Es war einfach so super, nach knapp einem Jahr erneut in der Kirche zu stehen, in der wir uns das Ja-Wort gegeben haben. Der gleiche Pfarrer der uns getraut hat, hat nun auch unseren Sohn getauft und es war ein tolles Fest. 
Darauf freuen wir uns: Den Besuch von Bekannten in Oberösterreich und einen schöne Familienzeit im Sommer.
Das macht Mama und Papa glücklich: Unser erstes Dinner-Date nur zu zweit, bei dem wir mal nicht "Mama und Papa", sondern einfach nur ein glückliches Ehepaar waren. Es war wirklich angenehm und wir wollen das jetzt mindestens einmal im Monat wiederholen. Wir finden, so etwas ist sehr wichtig, denn eine kleine Auszeit zu zweit ist ebenso einmal notwendig, wie die Auszeit für einen alleine. Dennoch war die Freude groß, als wir unseren Buben von der Oma abgeholt und ins Bett gebracht haben <3.




25. Juli 2014

[FOOD] Kokos-Himbeer Muffins

Gestern waren wir bei Freunden zum Grillen eingeladen. Es war ein netter Nachmittag mit leckerem Essen und guter Unterhaltung. Da Grillen Männersache ist, kümmerte ich mich um die Nachspeise und überlegte lange hin und her, welche Muffins ich denn backen könnte. Ich schwankte zwischen Banane und Himbeere und entschied mich dann doch für die letztere Variante mit besagten Himbeeren und tropischen Kokosflocken. 



Für den Teig habe ich kurzerhand alles verwendet, was ich in Kühlschrank und Küchenschränken finden konnte und siehe da, die Muffins sind wirklich gut gelungen. In letzter Zeit habe ich bei Cupcakes und Muffins immer das Verlangen nach einer fruchtigen Note. Egal ob Apfel-Karotten-Muffins oder Schokoladen-Muffins mit Beeren - irgendein Obst muss da immer rein. Das folgende Rezept beinhaltet dreierlei Milchprodukte: Solltet ihr keinen Topfen (Quark) oder Sauerrahm (saure Sahne) zur Hand haben, könnt ihr stattdessen auch die gleiche Menge an Joghurt verwenden. 



Kokos-Himbeer Muffins

Für 12 Stück benötigt ihr folgende Zutaten

1 Ei
100 g Zucker
80 ml Öl
50 g Topfen / Quark
50 g Sauerrahm / saure Sahne
200 g Joghurt
2 EL Kokos-Sirup
4 EL Kokosflocken
3 TL Backpulver
250 g Mehl (Dinkelmehl)
150 g Himbeeren (TK)

Die Zutaten für den Teig der Reihe nach mit dem Handmixer vermengen. Anschließend die Tiefkühl-Himbeeren mit einem Löffel vorsichtig unterheben. Tiefgekühlte Beeren sind hier besser als frische Beeren, da letztere sonst zerfallen und der Teig rosarot wird. Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen und ca. 15-18 Minuten bei 180°C backen. 


Ich wünsche euch allen ein schönes sommerliches Wochenende mit ganz viel Sonnenschein!



24. Juli 2014

[KOLUMNE] "Mama sein" - (m)ein Leben mit Baby (2) - Unterwegs mit dem Baby




Der kleine Mann ist seit Samstag letzer Woche 12 Wochen alt. Er bereichert uns als Familie in so vielen Lebenslagen und wir sind überglücklich, so einen wunderbaren Sohn zu haben. Doch als frischgebackene Mama nimmt man (un-)bewusst einige Unannehmlichkeiten auf sich und lernt täglich etwas Neues über sich selbst, das Leben mit Baby, das Leben als Mama, das Leben als Ehefrau und sein eigenes Baby. Ich will euch ab jetzt jeden Sonntag in dieser kleinen Blog-Kolumne ein wenig über meinen Mama-Alltag erzählen. „Mama“  vier Buchstaben – ein Wort, eine Bezeichnung, (m)ein Leben mit Baby. 



... Unterwegs mit dem Baby: von neugierigen Blicken und aufdringlichem Small Talk 

Ich hätte mir vor 12 Wochen nicht mal im Traum vorstellen können, wie es ist, wenn man mit dem eigenem Baby unterwegs ist. Fremde Personen starren neugierig in den Kinderwagen. Doch es bleibt nicht nur bei den Blicken, es wird auch noch von mir verlangt, erfreut auf einen gezwungenen und sehr aufdringlichen Small Talk einzugehen. Versteht mich nicht falsch. Ich bin eine freundliche, höfliche und aufgeschlossene Person und kommuniziere wirklich wahnsinnig gern. Wirklich. Im Freundeskreis bin ich als Plappermaul bekannt, das so schnell redet, dass andere gar nicht hinterher kommen. Der große und bedeutende Unterschied ist aber dieser, dass ich aufgezwungene Konversationen in Alltagssituationen, in denen ich einfach meine Ruhe haben möchte (bspw. Bezahlen beim Einkaufen, Brötchenholen beim Bäcker oder Shoppen in einer Boutique), nicht sonderlich mag. Alle wollen sie ganz nah an den Kinderwagen ran und einen Blick erhaschen.

Natürlich - Babys sind süß, das ist mir klar. Viele Menschen haben einfach ihre Freude daran, sich Babys und Kinder von Anderen anzusehen. Finde ich auch ganz nett, aber es ist ziemlich irritierend. Mir ist bisher noch nie in den Sinn gekommen, einer Mama nebenherzulaufen und in den Kinderwagen zu gucken oder ins Maxi Cosi zu spechteln. Wenn es nur die Blicke wären, wäre es ja halb so schlimm. Wirklich lästig sind meiner Meinung nach ungefragte Kommentare, die von „Ach, der ist aber niedlich, wie alt ist der denn?“ bis zu „Oh, das Baby hat ja viele Haare“ reichen. Letzteren Satz habe ich bestimmt schon 240x gehört. Und das ist nicht gelogen. Als wenn ich nicht wüsste, dass mein Kind viele Haare auf dem Kopf hat.

Erst neulich ist mir so ne Starr-Anschwetz-Attacke beim Spaziergang passiert. Ich war gerade auf dem Weg in die Stadt und bin mit unseren Sohnemann im Kinderwagen am Gehsteig entlang spaziert. Ganz plötzlich guckte mir ein Mann über die Schulter, trat ziemlich nahe an mich heran, starrte laut lachend in den Kinderwagen und schnatterte mir ins Ohr: „Jojo, in dem Alter, da schlafen’s alle noch so gut.“ Alter Schwede. Beinahe wäre ich vor Schreck umgefallen, so unvorhergesehen schnaufte mir der Mann ins Ohr. Ich fand das in diesem Moment wirklich alles andere als witzig und wusste gar nicht was ich darauf erwidern sollte. Jetzt kann ich darüber schmunzeln.

Dieses Phänomen habe ich jahrelang bei anderen Mamas beobachtet und mich immer wieder belustigt gefragt, was diese Mütter sich in solchen Situationen wohl denken? Es ist ja auch irgendwie manchmal ganz nett, wenn man hört, dass das eigene Kind ja sehr süß ist. Des Öfteren sind die kurzen Gespräche, die man dann führt auch sehr angenehm und ich habe auch gar kein Problem damit, wenn jemand unser Baby näher angucken möchte. Ich bin ja auch mächtig stolz auf unseren Nachwuchs und will ihn keinesfalls vor der Außenwelt verstecken.  Das Problem liegt da wohl eher an mir und ich muss lernen damit umzugehen, dass ich ab sofort nicht mehr alleine durch die Welt gehe, sondern einen süßen kleinen Jungen an meiner Seite habe, der anderen Menschen viel Freude bereitet. Zumindest bis der kleine Mann in der Pubertät ist. Denn dann plappert mich bestimmt niemand mehr von hinten an und erzählt mir wie süß die vielen Pickel im Gesicht meines Sohnes sind ;-) …

P.S. Das Thema dieser Kolumne ist absichtlich überspitzt dargestellt und wegen meinem Geburtstag am Sonntag kommt diese etwas verspätet heute nach ;-)