29. Juli 2015

[MOMLIFE] Gastartikel auf diekleinebotin.at "Sommer am Spielplatz"



Irgendwann ist es endlich soweit: Der erste Spielplatzbesuch. Sobald unser kleiner Wirbelwind sich überall hochziehen konnte und mit Festhalten auch an Dingen entlang ging, haben wir es als Eltern gewagt und einen Spielplatz aufgesucht. Zuerst nur einen ganz kleinen Hinterhof, in dem eine Baby- und eine Kinderschaukel vorzufinden waren, sowie eine Rutsche und eine Sandkiste. Schnell wurde uns klar, dass es hier für Maximilian – der einfach immer in Bewegung ist und Action braucht – langweilig werden würde. Nachdem unser Sohnemann dann mit zwölf Monaten das Laufen gelernt hatte, suchten wir für ihn ein Plätzchen, auf dem er sich austoben konnte. Es sollte nicht zu überfüllt sein, jedoch hätten wir trotzdem gerne etwas Gesellschaft von anderen Eltern und Kindern. Sauber und gut erreichbar sollte der Platz natürlich auch sein. Nicht zu vergessen sollten  genügend Spielgeräte vorhanden sein. Also machten wir uns auf die Suche nach einem Spielplatz, der Eltern und Kinder glücklich macht... -  

... Hab ich euch neugierig gemacht? Dann könnt ihr bei "Der kleinen Botin" (hier) den ganzen Beitrag lesen. 



Die liebe Daniela von "Die kleine Botin" hat mich nämlich zu einer Sommer-Bloggerei eingeladen und zwar durfte ich einen Gastartikel für die Themenreihe "Sommer am Spielplatz" auf diekleinebotin.at veröffentlichen. Mit dabei sind auch andere Mamas, die bereits in den letzten Wochen immer wieder ihren geheimen Tipp für die coolsten Spielplätze in deren Umgebung geteilt haben. Dabei ist die Blogserie nicht nur auf Österreich beschränkt, sondern auch Mamas aus Deutschland teilen mit uns ihre Favoriten. Alle Teilnehmerinnen werden hier vorgestellt. Schaut doch mal vorbei, denn vielleicht ist einer der Insider-Tipps ja in eurer Nähe und ihr habt Lust euch den Spielplatz mal genauer anzusehen. 


Wie ist das denn bei euch? Besucht ihr mit euren Kindern öfters den Spielplatz oder nutzt ihr stattdessen eher euren Garten oder Hof zuhause? Was ist euch denn wichtig bei einem Spielplatz?

28. Juli 2015

[MAMATALK7] Rituale & Routinen

Gerade erst haben wir in unserer Runde "mama talk - one week seven moms" über das Thema "Frau bleiben" geschrieben, da geht es auch schon wieder mit einem neuen Beitrag weiter. Dieses Mal befassen wir uns mit den täglichen "Ritualen und Routinen", die wir als Mamas in unseren Alltag eingebaut haben. Wir erzählen euch, was uns bei unseren Kindern geholfen hat, was wir weiterempfehlen und ob wir der Meinung sind, dass ein regelmäßiger Ablauf im täglichen Leben mit Kindern etwas bringt, oder nicht.



Wir - also mein Mann und ich - sind absolute Fans von Ritualen, die wir bereits sehr früh in das Elternsein und das Leben mit unserem Sohn Maximilian eingebaut haben. Nicht nur wir sind von den Routinen schwer begeistert, sondern auch unser Kind, denn es hat sich in den letzten fünfzehn Monaten bereits super daran gewöhnt. Doch welche immer wiederkehrenden Abläufe haben wir in Form von Ritualen fixiert und was hat es bisher gebracht?

Ein Tag hat vierundzwanzig Stunden, die sich für Eltern mit einem Kind ganz schön in die Länge ziehen können. Aber nicht nur die Eltern tun sich manchmal ein bisschen schwer, sondern vor allem auch Babys, die sich selbst erst in das Leben außerhalb des wohlbehütenden Bauches ihrer Mama gewöhnen müssen. Da ist man fast 40 Wochen in einem dunklen Raum, in dem man dauernd von komischen Geräuschen beschallt wird, wo man ständig ein rhytmisches Herzklopfen spürt und hört, wo man immer gut satt ist, sich nur spärlich strecken kann und dann - ganz plötzlich - ist das alles weg. Es ist hell, alles ist auf einmal so leise, die Stimmen der Eltern, die man bisher nur dumpf wahr genommen hat, klingen jetzt ganz klar. Man bekommt jetzt auch etwas zu trinken, darf saugen, ist nicht mehr nackt, sondern angezogen und hat überhaupt kein Zeitgefühl (!). Mama und Papa konnten bis vor Kurzem nachts schlafen und sich tagsüber ihrem persönlichen Alltag widmen. Mit Kind ist das dann vorbei - futsch, nichts ist mehr wie es einmal war. Deshalb müssen sich meiner Meinung nach sowohl die Eltern, als auch der Säugling an die neuen Umstände gewöhnen. Und das klappt - da bin ich der festen Überzeugung - am besten mit Ritualen, denn diese wiederholen sich jeden Tag zur ziemlich gleichen Zeit und schaffen so eine Routine, an der sich Babys orientieren können. Ein Anker, der einem am Boden hält, an dem man sich festhalten kann und der einem Sicherheit und Geborgenheit bietet.



Wir haben schon sehr früh damit begonnen, ein Abendritual einzuführen, nämlich in der siebten Lebenswoche unseres kleinen Wirbelwindes. Ich habe bereits in diesem und jenem Beitrag ein bisschen was über unser Abendritual geschrieben, welches sich mittlerweile ein bisschen verändert hat. Da Maximilian sich mit vierzehn Monaten selbstständig das Abend- und Morgenfläschchen abgewöhnt hat, gibt es jetzt abends nach dem Abendessen ein warmes oder an heißen Sommertagen eher kühles Bad, das meistens zehn Minuten dauert. Inzwischen kommt es auch ab und an vor, dass Max zu mir unter die Dusche kommt, aber er bevorzugt dann doch eher das Baden mit seinen Spielsachen. Sobald wir nach oben gehen und entweder mein Mann oder ich das Wasser in die Badewanne einlassen, weiß er dass es bald Zeit ist um schlafen zu gehen. Das hat den Vorteil, dass Maximilian sich darauf einstellen kann, dass der Tag nun zu Ende ist. Denn das ist oftmals nicht so einfach wie man sich das anfangs denkt, immerhin ist es im Sommer länger hell als im Winter. Woher soll nun also ein Baby oder Kleinkind wissen, dass es schon spät abends ist, wenn es einfach nicht dunkel werden will? Wir haben Max bisher erst zwei Mal abends nicht gebadet. Da er bisher nur bei uns zuhause und noch nicht bei seinen Großeltern übernachtet hat, halten wir uns irgendwie strikt daran. Es macht ihm ja auch sichtlich Spaß, denn er jauchzt und tollt im Wasser umher, was nicht selten in einer mittelschweren Überflutung des Badezimmers endet. Nächste Woche fahren wir aber zum ersten Mal auf Kurzurlaub und haben im Hotelzimmer nur eine Dusche, da wird es dann wohl eher anders ablaufen. Generell finden wir es nicht schlimm, wenn er dann mal bei Oma und Opa nicht baden geht. Ein bisschen Vielfalt soll es ja auch abends geben und ich bin mir sicher, dass sich die Großeltern selbst ein Abendritual einfallen lassen.

27. Juli 2015

[FOOD] Beeren-Körbchen

Ihr habt Lust auf Süßes, das in den heißen Sommertagen nicht zu schwer im Magen liegt? Oder ihr erwartet Besuch von Freunden und möchtet mit einer schnellen und einfachen Leckerei aufwarten, die toll aussieht und erfrischend schmeckt? Na dann seid ihr hier genau richtig, denn die Beeren-Körbchen mit Mürbteig und einer Frischkäsemasse sorgen für große Augen und zufriedene Gäste.


Irgendwie habe ich schon lange nichts mehr gebacken, was bei diesen Temperaturen aber auch kein Wunder ist. Mein Opa hat mir heute erst gesagt, dass der heurige Juli einer der heißesten Monate ist, seit er das Wetter aufzeichnet. Ja, alte Leute machen sowas und ich finde das irgendwie toll. Bringt so ein bisschen Nostalgie mit sich, wenn man jeden Tag die Temperatur misst, sich aufschreibt ob und wie viel es geregnet oder geschneit hat. Jedenfalls, dieser Juli ist wirklich heiß - so heiß, dass das Backen von aufwendigen Kuchen oder Torten einfach keinen Spaß macht. Denn wenn es draußen weit über 30°C hat, in den Wohnräumen knapp 28°C und die Küche bei laufendem Backofen einer Sauna gleicht, dann pfeift man getrost drauf, schnappt sich lieber ein Eis und lässt es gut sein.

Zum Glück hat es gestern aber ein wenig abgekühlt, weshalb mich dann doch wieder die Lust auf eine süße gebackene Köstlichkeit überkommen hat und da waren diese Beeren-Körbchen eine tolle Idee. Diese werden nämlich gerade mal 15-20 Minuten gebacken, sind schön erfrischend und fruchtig.


23. Juli 2015

[FOOD] Beer Ribs

Hallo liebe BBQ-Fans. Heut grille ich euch Beer Ribs. 5 Stunden Zubereitungszeit solltet ihr euch für dieses Gericht schon einplanen. Das Resultat wird die Mühe aber wert sein.



Die Rippchen habe ich in Anlehnung an das 3-2-1 Prinzip zubereitet, bei dem das Fleisch 3 Stunden bei 120° Celsius geräuchert, danach 2 Stunden im Dampf bei 140° gedünstet, und abschließend eine Stunde bei 150° glasiert wird. Ich habe mir aber das Glasieren dieses Mal gespart, weil das den feinen Biergeschmack übertönen würde, den wir bei den Beer Ribs erreichen wollen.



Das Rezept ist sehr einfach. Für die Zubereitung von ca. 3kg Spare Ribs braucht ihr nicht mehr als

1,5l Bier
Olivenöl
50g Pull that piggy BBQ Rub

Legt die Rippchen über Nacht (mind. 10 Stunden) in Bier ein. Danach tupft ihr sie trocken, reibt sie mit Olivenöl ein und bestreut sie mit einem Rub eurer Wahl. Ich habe von meinem Pulled Pork (hier) noch etwas Pull that piggy Rub von Ankerkraut  (da) übrig gehabt, das auch zu Rippchen sehr gut passt. Staubt die Ribs auf beiden Seiten ein und wickelt sie in Frischhaltefolie. Mind. 3 Stunden solltet ihr dem Rub Zeit geben, in das Fleisch einzudringen.


Nehmt die Rippen ca. eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und wässert euer Räucherholz. Passend zu den Beer Ribs habe ich in Bier eingelegtes Eichenholz von Axtschlag (hier) verwendet. 3 Handvoll solltet ihr schon verbrauchen. Den Kugelgrill regelt ihr auf 120° Celsius ein. Alle 15 bis 30 Minuten gebt ihr eine Handvoll Räucherchips in die Glut. Räuchert die Beer Ribs nach der 50:50 Methode (wie das genau geht, könnt ihr bei meinem Rezept für die Apple Glazed Ribs nachlesen).