2014/04/11

[FAMILY] Nonabox März 2014

Mit etwas Verspätung - bedingt durch den Krankenhausaufenthalt - darf ich euch den tollen Inhalt meiner März-Ausgabe der Nonabox vorstellen (Informationen zur Box sowie Bestellmöglichkeiten unter: http://nonabox.at/). Die Box wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt und ich bin mit den Artikeln die sich im inneren der lila-grauen Box befanden super zufrieden. 


Insgesamt befinden sich in meiner März-Ausgabe der Nonabox 7 Artikel. Als erstes möchte ich euch das Tabletten+Kapsel-System von Doppelherz vorstellen. Dieses beinhaltet eine Vitalstoff-Kombination für Frauen mit Kinderwunsch, für Schwangere und Stillende. Die Tabletten enthalten Folsäure, B-Vitamine, Jod, Omega-3-Fettsäuren und Eisen sowie weitere Vitamine und Mineralstoffe. Bisher habe ich in meiner Schwangerschaft hauptsächlich Femibion I+II eingenommen und freue mich nun darüber, im letzten Monat (ja, wir sind im 10. Schwangerschaftsmonat angekommen) die Packung von Doppelherz ausprobieren zu können. 


In meiner Box waren des Weiteren ein Trinkbecher "Easy Learning Cup" (210ml) von NUK der einen sanften Übergang vom Saugen zum Trinken verspricht. Dieser ist ab 6 Monaten zu verwenden und wird in Zukunft definitiv benötigt. Ein weiteres Produkt von NUK ist der kiefergerechte Beruhigungssauger "Genius" der für zarte Neugeborene bis 2 Monate gemacht ist. Soweit ich bisher von einigen Mamis mitbekommen habe, kann man nie genug Schnuller bzw. Beruhigungssauger haben, weshalb ich mich über diesen Artikel sehr freue. 

Einen grünen Spielzeug-Bagger von vikingtoys (wir lieben die Farbe Grün) für den kleinen Mann zum Spielen gab es ebenso wie eine Erstlingsmütze aus Bio-Baumwolle in der Farbe Beige. Die Mütze ist bei 60°C waschbar und erhältlich bei www.lotties.de


Weitere Inhalte meiner Box sind süße Kärtchen von www.zoolaloo.com sowie ein Hörbuch von Anke Schipp "Mama, wann sind wir endlich daaa?". 


Mein Fazit zur Box: Die März-Ausgabe der Nonabox gefällt mir irre gut. Die Artikel sind alle sehr nützlich für ein Neugeborenes und können von uns auf jeden Fall verwendet werden. Ich hab also nichts daran auszusetzen und freue mich schon jetzt auf die nächste Ausgabe von April. Vielleicht bin ich dann ja schon Mama...

Wie gefällt euch der Inhalt? Seid ihr ebenfalls Abonnenten der Nonabox? 

An dieser Stellte möchte ich mich für das kostenlose zur Verfügung stellen der Box bedanken.



2014/04/09

[FOOD] m&m's Cookies

Ich habe wieder mal den Mixer betätigt und fleißig gebacken. Heute habe ich für euch das Rezept für m&m's Cookies die super lecker, aber doch sehr süß geworden sind. Mein Mann war etwas irritiert deshalb, jedoch bin ich der Meinung das amerikanische Cookies richtig süß sein dürfen. Immerhin isst man diese Taler ja nicht alle Tage und da darf man auch mal kein schlechtes Gewissen haben...


Eine Freundin und ehemalige Studienkollegin von mir war jetzt über ein halbes Jahr auf Weltreise in Asien, Australien und Neuseeland und da ich heute Nachmittag Besuch von ihr bekomme - und mich schon irre auf viele Fotos und Erzählungen freue - dachte ich dass Cookies mit einem Glas Milch oder einer Cafè Latte genau das richtige für einen langen und intensiven Tratsch wären.


Das Rezept ist sehr einfach und schnell zuzubereiten. Insgesamt hab ich aus der Masse in etwa 25-27 große Cookies erhalten. Die Zubereitung dauert in etwa 40 Minuten für insgesamt 4 Backofenbleche.


m&m's Cookies

Ihr benötigt folgende Zutaten:

280g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
Prise Salz
200g Butter
240g Puderzucker
1 Pkg Vanillezucker
2 TL Ahornsirup
1 Ei
1 Eigelb
1 Handvoll m&m's 

Den Backofen auf 180°C vorheizen und zwei Schüsseln zur Hand nehmen In einer der Schüsseln das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen, während in der anderen Schüssel die geschmolzene Butter und der Zucker verrührt werden (Handmixer). Die Masse in etwa 2-3 Minuten verrühren und anschließend den Ahornsirup (wenn ihr keinen habt, könnt ihr diesen auch weglassen), Vanillezucker und ein ganzes Ei sowie einen Dotter unterrühren. Sobald alles miteinander vermengt ist, langsam die Mehl-Mischung zugeben und auf kleiner Stufe verrühren. Der Teig sollte am Ende ziemlich fest sein. Solltet ihr euch mit dem Handmixer schwer tun, einfach mit den Händen kneten. 

Anschließend auf 2 Backblechen ein Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel den Teig portionieren und dabei eine Kugel rollen. Diese Kugel auf das Backpapier legen und ein wenig flachdrücken, sodass ein Taler entsteht. Pro Blech ca. 6 bis maximal 8 solcher Taler legen. Anschließend die m&m's nach Wahl leicht in den Teig drücken. Aber Achtung: ich würde die blauen m&m's weglassen, denn diese sind die einzigen die abfärben ;-). 

Die Cookies dann für ca. 13-15 Minuten backen und aus dem Rohr nehmen, wenn diese goldbraun sind. Das Backblech abkühlen lassen und erneut mit Talern belegen. Nach einem weiteren Backvorgang solltet ihr am Ende ca. 25-27 Cookies fertig gebacken haben. Diese anschließend auskühlen lassen und je nach Belieben mit einem Glas kalter oder warmer Milch genießen. 



Seid ihr Cookie-Fans oder mögt ihr lieber Cupcakes bzw. Muffins? Welche Cookies mögt ihr am liebsten und gibt es ein Rezept, dass ihr mir empfehlen könnt? 


2014/04/08

[FAMILY] 36 Wochen schwanger

"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt". Dieses Sprichwort trifft eindeutig auf die Geschehnisse der letzten Woche zu.

Wenn man schwanger ist malt man sich unbewusst des Öfteren aus, wie es denn sein würde, wenn ES losgeht. Mit "es" meine ich die Geburt. Wie fühlen sich die Wehen an? Zu welcher Tages- und Uhrzeit passiert es? Bekommt man Panik? Fährt man sofort ins Krankenhaus oder wartet man lieber noch ein wenig? Fragen über Fragen, die man schlussendlich nicht beantworten kann, da die ganze Schwangerschaft von Woche 4 bis Woche 40 eine riesen Überraschung ist. Eine Überraschung, die man einfach nicht im Voraus planen kann. Dennoch denkt man, dass man erst ins Spital muss, wenn die Wehen einsetzen. Jedenfalls war ich der festen Überzeugung und hatte keine Ahnung, dass ich bereits ein paar Wochen früher einen knapp 1-wöchigen Krankenhausaufenthalt "geschenkt" bekam. Inklusive der schlimmsten Schmerzen die ich bisher je ertragen musste (und ich würde mich nicht unbedingt als schmerzempfindlich bezeichnen). Was war passiert? Der kleine Mann verursachte einen Nierenstau mit einer richtig heftigen Nierenkolik.


Pünktlich zum Beginn der 36. Schwangerschaftswoche (35+0) wachte ich in der Nacht mit leichtem Ziehen im unteren Bauch, Rücken und an den Nieren auf und dachte, dass es sich um Vorwehen handeln könnte. Die Nacht davor hatte ich das ebenfalls und konnte nach 2 Stunden wieder einschlafen. Doch an diesem Donnerstag war etwas anders. Innerhalb von 20 Minuten wurde aus dem leichten Ziehen ein krampfartiges und sehr schmerzhaftes Ziehen in der rechten Flanke, das einfach nicht wegging. Nach weiteren 30 Minuten hatte ich bereits die Vermutung, dass das keine Wehen sein konnten, denn es gab einfach keine Pause.

Mein Mann und ich fuhren daraufhin ins Krankenhaus, denn irgendwas stimmte nicht. Wir waren total verwirrt und hin und hergerissen zwischen dem Gedanken, dass es schon losgeht und unser Sohn vielleicht schon als Frühchen auf die Welt kommen wollte oder dass es Komplikationen gab. In der Geburtenabteilung angekommen wurde sofort ein CTG gemacht, welches sich unauffällig verhielt. Keine einzige Wehe. Aber die Schmerzen und das Ziehen gingen einfach nicht weg. Daraufhin wurde von einer Ärztin eine Untersuchung am Ultraschall gemacht. Die gute Nachricht: unserem Kleinen ging es Bestens. Herztöne, Bewegungen alles da. Nur die Mama wusste bald nicht mehr wie sie diese Schmerzen "weg atmen" sollte. Nachdem ich beschrieben hatte, woher dieses Ziehen kam, äußerte die Ärztin sogleich den Verdacht auf eine Nierenkolik bzw. einen Nierenstau, verursacht durch die Lage der Gebärmutter bzw. die Lage vom kleinen Mann, der mir den Harnleiter abdrückt, weshalb es zu einer Stauung von Urin in der Niere kommt. Ich durfte gleich mal im Krankenhaus bleiben und bekam eine Infusion, damit die Schmerzen weggingen.



Die Schmerzen wollten aber nicht weggehen und blieben hartnäckig. In den nächsten 50 Stunden hatte ich die schlimmsten Schmerzen. Egal welche Infusionen ich bekam, nichts half. Das liegt natürlich auch daran, dass man einer Schwangeren (zum Glück) niedrig dosierte Schmerzmittel verabreicht, die aber auch weniger helfen (verdammt, verdammt, verdammt). Da ich bis Samstag fast nichts geschlafen oder gegessen hatte und dieses krampfartige Ziehen einfach nicht weggehen wollte, war ich mehr als verzweifelt. Mein Mann und ich äußerten dann letztendlich den Wunsch, dass die Ärzte doch bitte etwas machen würden. Daraufhin hatte ich eine kleine OP, bei der mir eine Harnleiterschienung unter Sedoanalgesie eingesetzt wurde. Durch diese Schiene wird der Harnleiter stabilisiert, damit der angestaute Harn ablaufen kann und mir der kleine Bauchbewohner nicht wieder etwas abdrücken kann. Am nächsten Tag waren die Schmerzen schon um einiges besser, dafür kam ein leichter Harnwegsinfekt hinzu (eines der Risiken dieser Schiene) sowie das Wundziehen des Fremdkörpers der mir eingesetzt wurde und nun bis eine Woche nach der Entbindung drinnen bleibt. Ein paar weitere Tage im Spital und ich konnte letzte Woche mittwochs endlich wieder nach Hause.

Warum ich euch das erzähle? Nun ja, ich finde es gut, wenn Schwangere darüber Bescheid wissen, dass es diese Komplikationen in der Schwangerschaft geben kann, denn meine Familie sowie mein Freundeskreis und ich selbst hatten zuvor noch nie davon gehört.

Als positiv denkender Mensch sehe ich diesen Kurzurlaub aber auch als eine Bereicherung und eine interessante Erfahrung. Nachdem mir mehrere Ärzte mitfühlend im Krankenhaus bestätigt hatten, dass eine Nierenkolik mit unter die schlimmsten Schmerzen sind, die ein Mensch ertragen kann (schlimmer als Wehen, denn da gibt es wenigstens eine Pause und am Ende erhält mal ein wunderbares Geschenk für all die Mühe), bin ich für die bevorstehende Geburt mehr als nur gewappnet. Ich hatte bis dato eigentlich keine Angst vor der Entbindung und habe jetzt erst recht keine mehr. Ich weiß dass ich das aushalte und bin froh, dass der Nierenstau weg ist und auch die Schmerzen nach einer Woche nicht mehr vorhanden sind. Was bleibt ist ein ständiger Harndrang durch die Schiene, aber der wird im 10. Schwangerschaftsmonat ja sowieso durch das Köpfchen des Babys, das munter auf die Blase drückt, verstärkt. Des Weiteren sehe ich einen Vorteil darin, dass ich bereits vorab im Krankenhaus war: ich weiß wie die Station aussieht, ich kenne einige Ärzte und Krankenschwestern und habe nun die perfekt gepackte Kliniktasche.



Mittlerweile bin ich in der 37. Schwangerschaftswoche angekommen (36+5) und es sind nur noch 23 Tage bis zum errechneten Termin. Der Babybauch ist ganz schön gewachsen und die ersten feinen Dehnungsstreifen haben sich auf meinem Bauch versammelt (3 Stück - nicht der Rede wert...lieber die Streifen, als noch mal einen Nierenstau). Unser Sohnemann turnt immer noch fleißig im Bauch. Ich trinke nun seit ein paar Tagen eine Tasse Himbeerblättertee am Morgen und versuche mich so gut es geht  zu entspannten und zu schonen (der Krankenhausaufenthalt hängt doch ganz schön nach). Meine bisherige Gewichtszunahme hat sich jetzt auf 15 kg eingependelt und damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. 

Die Geburt ist wohl eines der wenigen wundervollen Ereignisse, das nicht von mir geplant werden kann und obwohl ich ein Planungsfreak bin und immer alles im Vorhinein organisieren möchte, freue ich mich wirklich (wirklich!) darauf, dass ich mich dieses Mal entspannt zurück lehnen kann und mir alles abgenommen wird. Vielleicht hab ich auch gerade deshalb keine Angst davor, weil ich sowieso nichts falsch machen kann. In den letzten 36 Wochen habe ich mich nach bestem Gewissen und voller Vorfreude auf unseren Familienzuwachs vorbereit. Und jetzt heißt es einfach nur noch die letzten 23 Tage abzuwarten. Ich freue mich schon so sehr darauf, wenn wir den kleinen Mann kennen lernen dürfen und ich kann es kaum erwarten endlich voll und ganz Mama zu sein. 

2014/03/22

[FOOD] Bananen-Kokos Porridge mit Zimt

Mir ist aufgefallen, dass ich seit längerem kein Frühstücks-Rezept mehr veröffentlicht habe. Das musste schnell geändert werden. Deshalb gab es gestern, ganz zeitig am Morgen einen leckeren Kokos-Bananen Porridge mit Zimt: Schottisches Frühstück trifft auf die karibische Kokosnuss.


Ich bin ein großer Fan von Porridge da dieser schnell und einfach zuzubereiten ist und wirklich lange satt hält. Am liebsten würde ich immer die ganze Schüssel aufessen, muss mich aber meistens nach 2/3 geschlagen geben. 


Bananen-Kokos Porridge mit Zimt

Das folgende Rezept ergibt ca. 2-3 Portionen und ist in weniger als 10 Minuten zubereitet.

2 Cup Milch
1 Cup Wasser
1 Cup feine Haferflocken
1 Prise Salz
1 TL brauner Zucker
1 TL Zimt
1 TL Monin Kokossirup
4 TL Kokosraspeln (gehäuft)
2 Bananen

Milch und Wasser in einem Topf erhitzen. Feine Haferflocken sowie Salz, Zucker, Zimt und Kokossirup (dank diesem erreicht man die perfekte Kokosnote) zugeben. Anschließend mit Kokosraspeln verfeinern und eine Banane schälen und in Scheiben schneiden. Diese wird mitgekocht. Alles gut mit einem Schneebesen oder Kochlöffel verrühren. Wenn der Porridge zum Köcheln beginnt blubbert er meistens wild vor sich hin. Damit nichts daneben spritzt einfach fleißig weiterrühren und ca. 1-2 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln, bis alles schön sämig und dick wird. Den Porridge dann - noch heiß - in eine Schale füllen und ein paar Minuten ziehen lassen. Mit einer frischen Banane (wieder in Scheiben schneiden) und Kokosraspeln garnieren. Guten Appetit.



Habt ihr schon Mal Porridge gegessen? Wenn ja, welches ist euer Lieblingsrezept?