11. September 2014

[BABY FOOD] Fenchel-Karotten-Apfel-Brei mit Hirse und Huhn

Nachdem ich euch hier bereits ein Beikost-Rezept vorgestellt habe, folgt heute sogleich das nächste. Der Fenchel-Karotten-Apfel-Brei mit Hirse und Huhn ist durch die Zugabe von Fenchel besonders gut für die Verdauung. Doch auch die Hirseflocken sowie das Huhn liefern wertvolles Eisen. Die Zubereitung ist sehr einfach und unser kleiner Mann ist ein großer Fan von diesem Gemüse-Fleisch-Brei. 



Zumeist wird als erster Brei der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eingeführt. Das liegt unter anderem daran, dass gerade gegen Ende des 6. Lebensmonats die Eisenvorräte, trotz Muttermilch oder Pre-Nahrung, knapp werden. Wir haben mit dem Mittagsbrei wirklich gute Erfahrungen gemacht. Der kleine Mann hat bisher jeden Brei gegessen und verschlingt dabei auch regelmäßig zwischen 90-160g, je nachdem wie groß der Appetit ist. Um ihn an die verschiedenen Geschmäcker zu gewöhnen, wechsel ich aber nur alle 3-4 Tage die Breisorte, da zu schnelle Veränderungen laut unserem Kinderarzt und diversen Fachbüchern nicht ratsam sind. Immerhin wir der Nachwuchs ja gerade erst in die Welt der verschiedenen Aromen eingeführt und will diese erstmal Kennenlernen. 



Fenchel-Karotten-Apfel-Brei mit Hirse und Huhn

Zutaten für ca. 6-7 Portionen | ab dem 5. Monat

250g Fenchel
200g Karotten
200g Apfel
140g Hühnerfleisch
2 EL Hirse-Getreidebrei (Alnatura)
alternativ Haferflocken oder Reisflocken
100ml Apfel-Birenensaft
pro Portion 1 TL Beikostöl (Alnatura) 

Den Fenchel und die Karotten waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse im zugedeckten Kochtopf 15 Minuten garen bzw. köcheln lassen. Den Apfel ebenfalls schälen, entkernen, zerkleinern und zum fertig gekochten Gemüse geben. Die Hirseflocken einrühren und den Brei noch einmal aufkochen lassen. Den Brei fein pürieren (mit Kochwasser). Apfelsaft zugeben und - wenn notwendig - mit Wasser verdünnen. Den Brei abkühlen lassen und portionsweise (je nach Bedarf ca. 170g-200g) einfrieren. Vor dem Füttern jede Breiportion mit 1 TL Beikostöl von Alnatura oder Rapsöl anreichern.



Ich hoffe, eurem Nachwuchs schmeckt der Brei. Solltet ihr keine Hirseflocken zur Hand haben, könnt ihr auch Haferflocken verwenden. Guten Appetit! 



8. September 2014

[BABY FOOD] Erbsen-Kartoffel-Brei mit Dille und Huhn

Es gibt eine neue Food-Kategorie auf dem Blog. Aus gegeben Anlass möchte ich euch gerne ein paar Rezepte für Babys und Kinder vorstellen, die ich für unseren kleinen Mann zubereite. Vielleicht ist für euren Nachwuchs auch was dabei. Solltet die Familienplanung noch ausständig sein, könnt ihr die Rezepte aber auch ganz einfach umwandeln und beispielsweise durch die Zugabe von Gemüsefond leckere Suppen für den Herbst zubereiten ;-).



Wir befinden uns gerade mitten in der Beikost-Phase. Der kleine Mann ist jetzt 19 Wochen alt und bekommt seit 2 Wochen neben den Stillmahlzeiten einen von mir zubereiteten Mittagsbrei und das Tolle daran: Er liebt es. Bisher hat er mir noch nichts entgegen gespuckt oder einen Brei, den ich gekocht habe, verweigert. Laut unserem Kinderarzt dürfen wir uns quer durch den Gemüsegarten kochen und so wird es auch gemacht. Maximilian hat bereits Kürbis, Pastinaken, Süßkartoffeln, Kartoffeln und Karotten gegessen und geschmacklich Gefallen daran gefunden.

Es liegt jeder Mama/jedem Papa frei, ob sie/er den Brei selber kochen möchte oder ihrem Nachwuchs lieber Gläschen gibt. Als Küchenfee wähle ich natürlich erstere Methode aus Leidenschaft am Kochen, aber vor allem weil ich somit weiß, was in dem Brei drinnen steckt. Ich suche das Gemüse im jeweiligen Supermarkt aus und bereite es zu und kann mich dabei mit verschiedenen Kombinationen austoben. Zwischendurch bekommt unser Sohnemann auch mal ein Apfel-, Karotten- oder Gurkenstück, an dem er unter unserer Aufsicht knabbern darf. Aber ansonsten halten wir es mit BLW (Baby-led-weaning, was das ist? Hier) eher gering.

Die Babybreie werden auf Vorrat zubereitet und in geeigneter Tupperware eingefroren. Wenn ich diese dann benötige, nehme ich sie am Morgen aus dem Tiefkühlschrank, lasse sie im Kühlschrank langsam auftauen und erwärme diese dann entweder über einem Wasserbad oder wenn es schnell gehen muss in der Mikrowelle. Vor dem Füttern sollte der Brei immer auf Handwärme (lauwarm) abgekühlt werden. 


Für die Zubereitung der Babybreie verwende ich den BRAUN Multiquick 5 Stabmixer. Dieser wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt und eignet sich hervorragend fürs Pürieren von Gemüse, Obst oder Fleisch. Das Tolle bei diesem Gerät ist, dass man den Pürierstab abnehmen kann, was besonders beim Abwaschen und Säubern ein großer Vorteil ist. Bisher habe ich beim alten Gerät immer mühsam das Kabel herumwurschteln müssen, damit es mir ja nicht in die Abwaschwanne plumpst. Ich möchte diesen Pürierstab nicht mehr missen und kann euch diesen mit gutem Gewissen für die Babybrei-Herstellung oder sonstige Küchenarbeiten empfehlen.

Aber nun will ich nicht länger um den "heißen Brei" reden und euch stattdessen das Rezept dazu verraten.



Erbsen-Kartoffel-Brei mit Dille und Huhn

Zutaten für ca. 6-7 Portionen | ab dem 5. Monat

500g TK-Erbsen 
300g Kartoffeln
2 Birnen
140g Hühnerfleisch
1 TL gehackte Dille
100ml Apfel-Birnensaft
pro Portion 1 TL Beikostöl (Alnatura)

Die Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Hühnerfleisch ebenfalls klein schneiden und gemeinsam mit den tiefgekühlten Erbsen und den Kartoffeln in einem Topf bei schwacher Hitze zugedeckt 15 Minuten garen bzw. köcheln lassen. Die Birnen schälen, putzen, grob zerkleinern und zum Gemüse geben. Die Dille zugeben und alles mit dem Kochwasser und dem Apfel-Birnensaft fein pürieren. Den Brei abkühlen lassen und portionsweise (je nach Bedarf ca. 170g-200g) einfrieren. Bevor eine Breiportion gefüttert wird, diese mit 1 TL Beikostöl von Alnatura oder Rapsöl anreichern. 

Interessant an diesem Brei ist die Kombination von Gemüse, Huhn und Dille. Denn Dille wirkt beruhigend auf die Verdauung, die Erbse gibt gemeinsam mit der Birne und dem Saft die von Babys beliebte Süße, Kartoffeln liefern Kohlenhydrate und das Huhn liefert Eisen (genauso wie die Erbsen). 



Ich hoffe, der Erbsen-Kartoffel-Brei mit Dille und Huhn schmeckt eurem Baby genauso gut wie meinem. Guten Appetit!

Habt ihr Lust auf weitere Rezepte zum Thema Baby Food?



1. September 2014

[FAMILY] 4 Monate Babyglück

Ich bin wieder zurück aus der Sommerpause! Leider wurde es in den letzten Tagen etwas ruhig auf dem Blog, da wir die Zeit zu Dritt als Familie im Juli und August sehr genossen haben. Mein Mann muss nun aber wieder arbeiten, der Urlaub ist vorbei und ich bin wieder voll im Mami-Baby-Alltag angekommen und das Bloggen wird wieder aufgenommen. Der kleine Mann ist bereits 18 Wochen alt und hier folgt auch schon der Monatsrücklick aus der "Babyglück-Serie". 

4 Monate Baby sein

Mit 4 Monaten bin ich 66,5 cm groß und 7430 g schwer. 
Ich trage Kleidergröße: 68
Lieblingsbeschäftigung: Auf der Activity-Decke und neuerdings auf der neuen schicken Krabbeldecke herumrollen und mit Mama und Papa spielen. Ich gucke jetzt auch gerne aus der Balkontüre und beobachte die Blumen wie sie sich im Wind bewegen. Wenn Mama und Papa mit mir spazieren gehen, starre ich immer noch total gerne in die Baumkronen. Hach, ich liebe Bäume. Ja und sonst steck ich mir mit Vorliebe alles in den Mund: meine Finger, Mamas Finger, Papas Finger, Stoffwindeln und Spielzeug. Alles was ich in die Finger kriege.
Das mag ich gar nicht: Wenn ich mich früh am Morgen kurz vorm Aufwachen auf den Bauch gerollt habe, bin ich zu verpennt um mich wieder zurückzudrehen. Da rufe ich dann immer verzweifelt und lautstark nach Mama. 
Was ich diesen Monat gelernt habe: Seit ich 14 Wochen alt bin, kann ich mich nun auch vom Bauch auf den Rücken drehen. Das ist aber total anstrengend, weshalb ich mich lieber vom Rücken auf den Bauch drehe und dort dann im "Babyliegestütz" liegen bleibe. Ab und an versuche ich mich schon mit den Füßen abzustoßen, doch das Robben klappt nicht so recht. Ist auch irgendwie extrem kraftraubend. Seit Anfang August spiele ich auch total gerne mit meiner Unterlippe. Die sauge ich dann immer ein und mache dabei ganz viele Geräusche, die meine Eltern zum Lachen bringen. Apropos Lachen: Seit 2 Wochen krieg ich da voll die quietschenden Töne raus, wenn Mama und Papa mich kitzeln oder abknutschen. Ai, wie ist das schön, so richtig laut loszulachen. Ganz toll finde ich auch diesen Brei, den Mama mir da füttert. Sie sagt da ist Kürbis drinnen und ich glaub es ihr einfach mal. Anfangs war ich ja noch etwas zögerlich und hab mich mit 10 Löfferl begnügt, aber an meinem 4. Monatstag hab ich immerhin 70g Brei verdrückt. Schmeckt echt lecker. Ich freu mich schon auf das was nachkommt, denn immer nur Muttermilch wird auf Dauer ja auch langweilig. 
Meine liebsten Spielsachen: Activity-Decke, meine Fäuste, Mobile jeglicher Art, Spielwürfel, O-Ball und Rassel, meine Füße, Mamas und Papas Finger




4 Monate Eltern sein

Neue Erkenntnisse: Auswärts übernachten ist mit Baby kein Problem und der Babybrei, den ich dem Zwerg koche, schmeckt ihm. Hach was bin ich froh <3. 
Dafür fehlt die Zeit: Bloggen, Memory Book
Der glücklichste Moment: Das laute und quietschende Lachen unseres Sohnemanns zu hören - einfach unbeschreiblich schön
Das freut die Mama: Zu sehen, wie der kleine Mann sich weiterentwickelt und so viel Neues dazulernt. Mittlerweile sind die Dreimonatskoliken vorbei und wir haben einen kleinen Sonnenschein zuhause, der viel lacht, uns aber auch sofort zeigt, wenn ihm etwas nicht passt. Ich sag ja immer, die Launen hat er von mir ;-) und ganz besonders freut es mich, dass Maximilian den selbstgemachten Babybrei mag. Pünktlich zur 17. Lebenswoche haben wir mit der Beikost zur Mittagszeit angefangen und was soll ich sagen: Maximilian liebt es. Er hat nicht einmal das Gesicht verzogen und lässt sich den Brei gut schmecken.
Das freut den Papa: "Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und mich meine kleine Familie mit einem Lächeln auf den Lippen empfängt."
Nächte/Schlaf: 9-10 Stunden am Stück
Das haben wir diesen Monat als Familie/mit unserem Kind gemacht: Wir waren mit dem Zwerg im Tiergarten Schönbrunn, viel Spazieren, bei Bekannten in Öberösterreich, auf einer Geburtstagsfeier und auch sonst viel unterwegs, denn der Papa hatte 4 Wochen Urlaub. 
Darauf freuen wir uns: Den kleinen Mann weiterhin in die Welt der Beikost einzuführen 
Das macht Mama und Papa glücklich: Ein zufriedenes und gesundes Kind, das neugierig in die Welt hinausblickt und uns mit seinem süßen Lächeln verzaubert. Ach und dass wir unserem ersten Hochzeitstag bereits mit dem kleinen Mann verbringen konnten <3.





21. August 2014

[FOOD] überbackene Brote - mit Feigen und Prosciutto



Die Haupterntezeit von vielen Früchten liegt vor allem in den Monaten August, September und Oktober, denn da wird die Obst- und Weinernte betrieben. Neben Pflaumen, Kirschen und Äpfeln werden auch Feigen von den Bäumen geholt. Diese süßen Früchtchen werden meist zu Marmelade verarbeitet oder als Zutat in herzhaften Rezepten verwendet (bspw. Flammkuchen). Ich möchte euch nachfolgend ein weiteres Rezept vorstellen, in welchem Feigen neben Prosciutto, Tomaten, Parmesan und Cashew-Kernen eine Hauptrolle spielen. 



Zuerst war ich ja noch etwas ratlos, was ich denn mit diesen Früchten anstellen konnte. Da ich kein Fan von Ziegen- oder Schafskäse bin, kamen die meisten Rezepte, in denen Feigen mit diesen Käsesorten kombiniert werden, nicht in Frage. Auf Flammkuchen oder Pizza hatte ich irgendwie keine Lust und Süßspeisen habe ich in letzter Zeit genug zubereitet. Nachdem ich auf Instagram eine Umfrage gestartet habe und wirklich tolle Ideen für die Verarbeitung der Feigen bekommen hatte, machte ich mich ans Werk. Anna von Bärenhunger hat mich zu diesen überbackenen Broten inspiriert. Die Brote sind schnell zubereitet und schmecken durch die Kombination von getrockneten Tomaten und Feigen irgendwie nach Spätsommer bzw. Herbst. Passt also ganz gut zur aktuellen Wetterlage ;-).



Überbackene Brote - mit Feigen und Proscuitto

8 Scheiben Brot
8 Feigen
100 g Prosciutto
5-6 Stk getrocknete Tomaten
50 g geriebenen Parmesan
1 Handvoll Cashew-Kerne

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Feigen waschen und klein schneiden. Den Prosciutto in kleine Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Feigen in eine Auflaufform geben. Getrocknete Tomaten und Cashew-Kerne klein hacken und zufügen. Alles durchmischen mit 1/3 des Parmesans bestreuen und im Ofen für ca. 5-10 Minuten rösten. In der Zwischenzeit 8 Scheiben Brot im Toaster knusprig rösten und anschließend auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel den Inhalt auf den Broten verteilen. Den restlichen Parmesan darüber streuen und alles noch mal für 5 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und genießen. Dazu passt gut ein Glas Rotwein. 


Gerne esse ich Feigen auch mit Naturjoghurt oder im Obstsalat. Wie ist das denn bei euch: Habt ihr ein ultimatives Feigen-Rezept?